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Fakultät:   Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
 
 
Aufgabe:   Die Anfänge der Göttinger Wirtschaftswissenschaften oder - wie es damals hieß - der kameralistischen Staatswissenschaften, reichen bis zur Gründung der Universität zurück und sind mit den Namen Gottfried Achenwall (1719-1772), August Ludwig von Schlözer (1735-1809), Johann Heinrich Justi (1720-1771) und Johann Beckmann (1739-1811) verbunden. In Göttingen erschien schon 1777 die erste deutsche Rezension des Hauptwerkes von Adam Smith über Natur und Ursachen des Wohlstandes der Nationen durch Johann Georg Feder (1740-1821). Mit Hans Karl von Mangoldt (1824-1868), der sich 1855 in Göttingen mit einer Arbeit über die "Lehre vom Unternehmergewinn" habilitierte, wirkte auch einer der Väter der Betriebswirtschaftslehre in Göttingen. Institutionell sind die Wirtschaftswissenschaften seit Ende des 19. Jahrhunderts (Seminar für Versicherungswissenschaft 1895, Staatswissenschaftliches Seminar 1899) verankert, weit vor Gründung einer eigenen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät im Jahre 1962, aus der später (1978) die jetzige Wirtschaftswissenschaftliche Fakutät hervorging.

Forschungsschwerpunkte
Lehre und Forschung der Fakultät umfassen den gesamten Bereich der Volkswirtschaftslehre (Volkswirtschaftstheorie, Volkswirtschaftspolitik einschl. Sozialpolitik, Finanzwissenschaft).

In der betriebswirtschaftlichen Forschung und Lehre sind die Funktionen Führung, Organisation, Finanzierung, Beschaffung, Produktion, Absatz und Rechnungswesen ebenso vertreten wie die Wirtschaftsinformatik und bedeutende Wirtschaftszweiglehren ( Handel, Banken, Versicherungen, öffentliche Betriebe und Verwaltungen, Handwerkswesen).

Weitere Forschungsschwerpunkte der Fakultät bilden die Wirtschaftspädagogik, die Statistik und Ökonometrie sowie die Wirtschaftsgeschichte.

Mit der Gründung des Zentrums für Wissensmanagement und des Zentrums für Europäisierung und Globalisierung der Wirtschaft hat die Fakultät den Rahmen für interdisziplinäre Forschungsprojekte der Zukunft gesetzt.
Personal: