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Leitung:   Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung
 
 
Aufgabe:  

Das Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung ist Teil der Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen. Das Department gliedert sich in acht Arbeitsbereiche, die mit den Professuren des Instituts identisch sind. In der Lehre ist das Institut für Agrarökonomie federführend für die Studienrichtung Wirtschafts- und Sozialwissenschaft des Landbaus sowie maßgeblich eingebunden in die Studienrichtungen Agribusiness und Umwelt- und Ressourcenökonomie.

Das Forschungsprofil des Departments deckt die gesamte Breite der agrarökonomischer Analyse ab. In der Landwirtschaftlichen Betriebslehre und der Betriebswirtschaftslehre des Agribusiness liegt ein Schwerpunkt des Departments in der Fortentwicklung der betriebswirtschaftlichen Theorie und Methoden und ein anderer in der Entwicklung von Entscheidungshilfen für die Praxis (Rechnungswesen, Organisationsformen, Strategien, Steuerlehre, Taxation, Betriebsplanung). Im Bereich der Landwirtschaftlichen Marktlehre ist der Forschungsschwerpunkt des Departments die Analyse der internationalen Auswirkungen von Agrarmarkt- und Handelspolirik (GATT/WTO, Markt- und Handelspolitik der EU, Ost-Erweiterung der EU). In der Forschung über Agrarpolitik konzentriert sich das Department auf die Wechselwirkungen zwischen der Agrarpolitik einerseits und der Struktur und Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft und des ländlichen Raums andererseits, in international vergleichender Analyse. Ein Schwerpunkt dieser Arbeiten liegt in der Analyse des Transformationsprozesses des Agrarsektors in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. In der Umwelt- und Ressourcenökonomik hat das Department einen Forschungsschwerpunkt in der Entwicklung einer rationalen Naturschutzpolitik (Ausmaß, Gestaltung, Finanzierung und wirtschaftliche Dimension des Naturschutzes). Im Bereich des Agribusiness/Marketing von Agrarprodukten und Nahrungsmitteln wird schwerpunktmäßig über das Absatz- und Beschaffungsmarketing in der gesamten Wertschöpfungskette des Agribusiness geforscht, mit Betonung auf verhaltenswissenschaftlicher Marketinglehre und Neue Institutionenökonimie. Im Arbeitsbereich Sozialökonomie stehen die internationalen Schlüsselprobleme der ländlichen Entwicklung im Vordergrund: Armutsbekämpfung, Ernährungssicherheit, soziale Sicherung und die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen in Entwicklungsländern. Auf der Basis theoretischer und empirischer Kausalanalysen auf unterschiedlichen Untersuchungsebenen trägt das Arbeitsgebiet zur Identifikation und Bewertung geeigneter Politikmaßnahmen für eine nachhaltige ländliche Entwicklung bei. Der Arbeitsbereich hat mehrere Schwerpunkte in Lehre und Forschung, u.a. Landwirtschaft und ländliche Gesellschaften in der Postmoderne, sowie Transformationsprozesse in Entwicklungsländern. Die Themen werden aus einer sozialwissenschaftlich fundierten Perspektive mit dem Ziel bearbeitet, daraus gesellschaftlich, wissenschaftlich und politisch relevante Ergebnisse abzuleiten.

Personal: