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Einrichtung: Abteilung Forstzoologie und Waldschutz - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Kurzbezeichnung AFW Einrichtungsart Abteilung
Einrichtung Abteilung Forstzoologie und Waldschutz Kostenstelle 702130
Zusatzbezeichnung Abteilung Forstzoologie und Waldschutz Drucken
Institutsnummer Veranstalter/-in J
Adresse
PLZ 37077 Telefon +49 551 39 23602/33687
Ort Göttingen Fax +49 551 39 22089
Straße Büsgenweg 3 E-Mail-Adresse ekistne1@gwdg.de
Dienstzimmer Hyperlink http://www.zoologie.forst.uni-goettingen.de/

Inhalt

Aufgaben

Die Abteilung Forstzoologie und Waldschutz gehört zur Forstlichen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen und ist somit Bestandteil seiner Geschichte. Mit der Gründung der Forstakademie in Hannoversch-Münden im Jahre 1868 wurden die Wurzeln für die heutige Abteilung gelegt.

 

Im zuständigen Regulativ für die Königlichen Forstakademien zu Neustadt/Eberswalde und Münden vom 1. März 1868 wurde im §6 die "Zoologie, insbesondere Ornithologie und Entomologie" als Lehrgegenstand aufgeführt. Die erste Stelle als Dozent wurde am 1.4.1868 mit Bernard Borggreve besetzt. Zum Lehrgebiet gehörte "das ganze Gebiet der Botanik und Zoologie, überhaupt der Naturgeschichte als Hilfswissenschaft".

 

Der Stundenplan für das Winter-Semester 1868/69 beinhaltete wöchentlich 4 Stunden Entomologie, 3 Stunden Allg. Zoologie und Ornithologie und eine Stunde Naturgeschichte der Säugetiere und niederen Tiere.

 

1921 wurde die Forstakademie in eine Forstliche Hochschule mit Rektoratsverfassung, Promotionsrecht, Habilitations- und Berufungsrecht umgewandelt und 1939 der Universität Göttingen als Fakultät eingefügt. Der Umzug von Hann. Münden nach Göttingen erfolgte dann 1970.

 

Vertreter des Faches Forstzoologie:

 

Bernard Borggreve 1868 - 1872,
August Metzger 1873 - 1904,
Richard Heymons 1904 - 1906,
Ludwig Rhumbler 1906 - 1929,
Hermann Eidmann 1929 - 1950,
Erwin Schimitschek 1954 - 1966,
Siegfried Bombosch 1967 - 1988,
Jörg Lunderstädt 1989 - 2000,
Stefan Schütz seit 2001.

 

Die Forschungsausrichtung der Abteilung Forstzoologie und Waldschutz beschäftigt sich mit Signalstoffen und Signalkaskaden in der Tier-Pflanze-Interaktion in einer Kombination von Grundlagenforschung und Technologieentwicklung auf dem Gebiet der Forstzoologie und des Waldschutzes.
Die Hauptarbeitsrichtung ist die integrative Untersuchung der molekularen Grundlagen von Pflanze-Insekt-Interaktionen mittels analytischer, sinnesphysiologischer, verhaltensbiologischer und epidemiologischer Methoden. Diese Untersuchungen umfassen vier Gebiete: (1) Die physiologische Reaktion von Pflanzen auf Umweltbedingungen und Insektenfraß (Duftstoffe, primäre und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe), (2) die sinnesphysiologische Wahrnehmbarkeit dieser Reaktionen durch Insekten (Geschmacks-, Geruchssinn) bis hin zu (3) modifizierten Verhaltensmustern der Insekten (Wirtsfindung, Fraß- und Ovipositionspräferenz) sowie (4) die Auswirkungen auf trophische Beziehungen, Populationsdynamik und Biodiversität. Analoge Vorgehensweisen finden auch bei Untersuchungen weiterer Interaktionen in Pflanze-Pflanze-Insekt Komplexen sowie Systemen unter Einschluß von Wirbeltieren bis hin zum Menschen Anwendung.
Die chemoökologischen Interaktionen in Waldökosystemen, wie die olfaktorischen Mechanismen von Primärattraktion und Aggregation, können durch die direkte Zusammenführung der Resultate spurenanalytischer Methoden mit denen instrumenteller Freilandmethoden untersucht werden.

 

Kooperationen

Forschungszentrum Waldökosysteme : Wald (innen)ränder;
Inst.f.Org.Chemie, Univ. Göttingen, Prof Axel Zeek: Sekundäre Pflanzenstoffe;
Niedersächsische Forstliche Versuchsanstalt: Kieferninsekten, Fichtenborkenkäfer, Mäuse;
Abt. Forstgenetik: Auswirkungen der genetischen Zusammensetzung von Buchenwäldern auf die Befallsdisposition für die Buchenwollschildlaus;
Nationalpark Harz: Fichtenborkenkäfer;
Dr. H. Schmitz, Universität Bonn: Sensorik für die Auffindung von Waldbränden bei Melanophila acuminata;
Dr. K.-H. Apel, Landesforstanstalt Eberswalde: Wirtsbaumwahl bei Buprestiden;
Prof. Dr. S. Vidal, Universität Göttingen: Tritrophische Effekte genetischer Modifikationen an landwirtschaftlichen Nutzpflanzen;
Prof. Dr. D. Koczan, Universität Rostock: Molekularbiologie der Signalkaskade des Insektengeruchssinns;
Prof. Dr. H. Lüth, FZ Jülich GmbH: Herstellung eines BioFET;
Prof. Dr. C.D. Kohl, Universität Gießen: Sensoren zur Schwelbrand-Detektion;
Prof. Dr. W. Mokwa, RWTH Aachen: Elektrische Eigenschaften des BioFET;
Prof. Dr. M.J. Schöning, FH Jülich: Konstruktion und Test eines BioFET;
Prof. Dr. U.T. Koch, Universität Kaiserslautern: Multidimensionales EAG;
Dr. A. El Titi, Landesamt für Pflanzenschutz, Stuttgart: Test des Biosensors für den Einsatz im Pflanzenschutz;
Prof. Dr. M. Varrelmann, Universität Göttingen: Virusinfektionen an Solanaceen;
Prof. Dr. S. Liede, Universität Bayreuth: Bioaktive Duftstoffe der Caryophyllaceae für Hadena;


Administratoren/Administratorinnen

Weißbecker, Bernhard, Dr.
Kistner, Evelin
Lusebrink, Inka, Dr.

Funktionen

Person Funktion Ergänzung
Gabriel, Martin, Dr. Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Lusebrink, Inka, Dr. Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Rachow, Christine, Dr. Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Weißbecker, Bernhard, Dr. Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter Akademischer Rat
Füldner, Kai, PD Dr. Externe Doz., Lehrbeauftragte und Prüfende
Kistner, Evelin Sekretariat
Nicke-Mühlfeit, Sara, TA Mitarbeiterin / Mitarbeiter im technischen und Verwaltungsdienst
Lunderstädt, Jörg, Prof. i. R. Dr. Emerita / Emeritus / i.R.
Teichmann, Andreas Technische Assistenz

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