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Deutschlands Küsten – zwischen gesellschaftlichem Anspruch und Wirklichkeit - Einzelansicht

  • Funktionen:

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Kurztext
Veranstaltungsnummer 601080 SWS 2.00
Semester WiSe 2021/22 Studienjahr
Erwartete Teilnehmer/-innen 15 Hyperlink
Turnus jedes 2. Semester
Termine :
  Tag Zeit Turnus Termin Raum Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen Module
Einzeltermine anzeigen Mo. 14:15 bis 15:45 wöch. 25.10.2021  bis
11.02.2022
GZG - MN14
Lageplan
       
Prüfungstermine :
  Tag Zeit Turnus Termin Raum Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen Module
Einzeltermine anzeigen Fr.    Andere Prf. form 11.02.2022           


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Sacher, Philipp, Dr. verantwortlich
Prüfungen / Module
Modul Studiengänge
B.Geg.34.Mp: Aktuelle Themen der Humangeographie I
Modulbeschreibung
Bachelor (2 Fächer) → Erdkunde →Aufbaumodule →B.Geg.34: Aktuelle Themen der Humangeographie I
B.Geg.35.Mp: Aktuelle Themen der Humangeographie II
Modulbeschreibung
Bachelor (2 Fächer) → Erdkunde →Aufbaumodule →B.Geg.35: Aktuelle Themen der Humangeographie II

Weitere Informationen zu den Prüfungsordnungen und Modulverzeichnissen finden Sie hier: Studienfächer von A-Z
Zuordnung zu Einrichtungen
Geographisches Institut
Inhalt
Organisatorisches

Deutschlands Küsten weisen eine Vielzahl unterschiedlicher Kulturräume auf und bilden - entgegen der allgemeinen Wahrnehmung vieler Nichtheimischer - ein recht heterogenes Erscheinungsbild. Über Jahrhunderte durch unterschiedliche kulturelle Einflüsse geprägt, haben sich die verschiedensten Landnutzungsformen, Landschaftstypen und regionalen Besonderheiten entwickelt. Neben dem äußersten Süden Deutschlands bilden sie ein zweites wichtiges Zentrum des Tourismus in unserem Land und prägen mit bestimmten Stereotypen wie etwa den "weiß-rot geringelten Leuchttürmen über weißen Dünen" oder dem "bodenständigen und wortkargen Ostfriesen" (um nur zwei Beispiele zu nennen) das Bild als Sehnsuchtsort, nicht nur von inländischen Touristen. Schon allein der naturräumliche Unterschied zwischen Nord- und Ostsee, die zwar recht nah beieinanderliegen, sich aber dennoch gravierend voneinander unterscheiden, macht diese Region zu einem interessanten Forschungsobjekt. Darüber hinaus sind die Küstengebiete in wirtschaftlicher Hinsicht von großem Interesse und verfügen in den charakteristischen Siedlungsformen (historische Hafen- und Hansestädte, Industriestädte, Fischerdörfer,) über ein eigenes Gepräge. Die Energiewende verändert die Küstenlandschaft dabei ebenso (z.B. Offshore-Windparks, umstrittene Nord-Stream-2-Pipeline) wie Maßnahmen zur Erhaltung der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft(en) (Nationalparke, Biosphärenreservate) sowie das gesteigerte Bedürfnis der Gesellschaft, die Küstenregionen für Freizeit- und Sportaktivitäten zu nutzen. Aus dieser Gemengelage ergeben sich zwangsläufig Konfliktpotenziale und damit wichtige Forschungsthemen für (Human)Geograph*innen im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichem Anspruchsprofil und Wirklichkeit.

Ziel dieses Seminars soll es daher sein, die räumlichen Strukturen, Muster und Prozesse sowie Aktivitäten der mit den deutschen Küstenregionen verbundenen Individuen und Gruppen mithilfe geographischer Analysemethoden zu erfassen, zu erklären und ggf. Problemlösungen zu erarbeiten.

Die zu bearbeitenden Themen sollen nicht pauschal vorgegeben, sondern unter der Maßgabe bestimmter Themenbereiche gemeinsam im Seminar erarbeitet werden. Die Prüfungsleistung setzt sich aus einem Vortrag im Rahmen eines Referates sowie einer schriftlichen Ausarbeitung desselben (Umfang ca. 15 Seiten) zusammen. Anwesenheit in den einzelnen Seminarsitzungen ist erforderlich, zweimaliges entschuldigtes Fehlen ist vertretbar.

Bemerkung




Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 10 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2021/22 gefunden: